Dieser Threat ist für alle geeignet die sich für Gentechnologie interessieren. In den Medien ist immer mehr die Rede von Gentechnik,Stammzellforschung,Biotechnologie usw. Doch was ist das überhaupt? Viele unwissende Menschen und Politiker reden immer nur von den Risiken und Gefahren die die Gentechnologie birgt.Was ist wirklich dran an den Gerüchten? Wenn ihr fragen dazu habt stellt sie einfach!!
Einführung Gentechnologie Die Gentechnik oder Gentechnologie ist ein Teilgebiet der Biotechnologie. Sie ist ein auf den Kenntnissen der Molekularbiologie aufbauendes Verfahren zur Anwendung gezielter Eingriffe in das Erbgut und/oder in die biochemischen Steuerungsvorgänge von Lebewesen bzw. viraler Genome.
Es werden drei große Anwendungsbereiche der Gentechnik unterschieden:
- Die grüne Gentechnik (alternativ: Agrar-Gentechnik oder Agro-Gentechnik): Die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung, die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und im Lebensmittelsektor. - Die gelbe oder rote Gentechnik: Die Anwendung der Gentechnik in der Medizin zur Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Verfahren und von Arzneimitteln. - Die graue oder weiße Gentechnik: Die Nutzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen zur Herstellung von Enzymen oder Feinchemikalien für industrielle Zwecke, in der Mikrobiologie und der Umweltschutztechnik.
Die Begriffe Grüne, Gelbe/Rote und Graue/Weiße Gentechnik sind keine fest definierten Bezeichnungen. Im öffentlichen Sprachgebrauch ist nur die Bezeichnung „Grüne Gentechnik”, in erster Linie unter den Befürwortern, weiter verbreitet.
Insbesondere erforscht Gentechnik die Methoden zur Isolierung von Genen und zur Herstellung neukombinierter DNA, vor allem auch über Art-Grenzen hinweg. Dies ist möglich, weil (fast) alle Lebewesen denselben genetischen Code benutzen. Als Ziele gentechnischer Anwendungen werden die Verbesserung des Saatgutes oder die einfachere Herstellung von Medikamenten genannt. In der öffentlichen Diskussion wird oft der Begriff „Gentechnologie“ verwendet. Sprachlich korrekt ist mit „Gentechnologie“ nur die Erforschung der Methoden zur Neukombination von DNA, mit „Gentechnik“ aber die Anwendung dieser Methoden in Forschung und Technik gemeint.
Quelle:Bionity.com
Zuletzt geändert von Laborratte am Fr 11. Jan 2008, 18:04, insgesamt 1-mal geändert.
ich hab mal n referat über des thema gehalen! war voll interessant und cih hab auch voll die tolle note bekommen. Ich hab mich aber eher mit Beispielen auseinander gesetzt. wie "die Antimatsch. tomate" hat jemand schon mal was davon gehört?
Die Flavr Savr®-Tomate ist der erste gentechnisch veränderte Organismus auf dem Markt. Sie bleibt nach dem Ernten ungefähr 14 Tage länger fest als herkömmliche Tomaten. Das hat den Vorteil, dass diese Tomate am Stock reifen kann; damit sollen auch ihre Geschmacks- und Aromaeigenschaften voll entfaltet werden. Die verwendete "antisense-Technik" führt dazu, dass hier kein zusätzliches Protein gebildet, sondern die Bildung eines Tomaten-eigenen Proteins unterdrückt wird. Dieses Protein, die Polygalacturonase (PG), ist ein Enzym, das in der reifenden Frucht die Zellwände abbaut. In der Folge wird die Tomate matschig. In das Tomatengenom wurde das zum Polygalacturonase-Gen komplementäre Gen eingebaut (dieses ist zwar auf dem DNA-Gegenstrang bereits natürlicherweise vorhanden, kann aber nicht in ein Protein übersetzt werden, weil auf diesem Strang z.B. keine Bindestelle für die RNA-Polymerase existiert). Von dem eingebauten Gen wird in der Zelle eine mRNA-Kopie hergestellt, die entsprechend komplementär zu der mRNA-Kopie des Polygalacturonase-Gens ist. Die beiden mRNAs bilden einen Doppelstrang, damit steht die PG-mRNA nicht oder nur noch in sehr geringen Mengen für die PG-Synthese zur Verfügung. Die Zellwände werden nicht angegriffen, die Tomate bleibt fest.
So hier die Erklärung,hab extra einen leicht verständlichen Text gewählt
Kommt ab und zu auch mal vor Es gibt noch viele weitere Anwendungsgebiete zum Theme Genmanipulierte Nahrung. Mich würde mal interessieren was ihr darüber denkt?? Findet ihr das gut oder eher schlecht?? Würdet ihr GN-Food kaufen?
Kommt drauf an.....einerseits find ich Chemie in Nahrungsmitteln eher abschreckend aber wenn man weiß das es da draußen lauter kleine Laborratten gibt die sich mit Chemie so gut auskennen das es dem Menschen nicht schadet machts mir auch wieder net soviel aus
also ich weiß das es ja eig nicht so gern gesehn wird wenn ein lebensmittel gentechnisch verändert wird. aber manchmal ist es schon nicht schlecht! > längere haltbarkeit > besseres aussehn > besseres geschmack > ... aber die gentechnik is einfach noch nicht weitreichend genug erforscht um über spätere erfolgeerscheinungen aussagen treffen zu können.
ich denke auch es gibt gesetzlich gesehen her ein ziemliches Durcheinander das für viele, die ihre gentechnisch veränderten produkte auf den markt bringen wollen, zu viele Schlupflücken. es gibt ja nicht einmal eine richtige Kennzeichnungspflicht. klar, in deutschland gibts die schon, aber was ist dnen mit den importierten waren? die müssen nciht mehr gekennzeichnet werden.
Vielleicht leben wir ja alle shcon mi gentechnisch vernderten Lebensmitteln und bekommen es nur aus unwissenheit einfach nicht mit o.O
Ich bin voll und ganz deiner Meinung Timmää,da draußen gibt es echt eine Menge fähiger Leute denen man sehr wohl vertrauen kann. Man muss sich eigentlich auch keine Gedanken über die Gesundheit machen,es bestehen praktisch gar kein Sicherheitsbedenken.Hier mal ein Überblick über das Zulassungsverfahren
Bevor gentechnisch veränderte Pflanzen und daraus hergestellte Lebensmittel auf den Markt kommen dürfen, werden sie "auf Herz und Nieren" getestet. Deshalb gehen dem kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen jahrelange Vorstudien im Labor, im Gewächshaus und auf dem Versuchsfeld voraus. Das aufwändige Überprüfungs- und Zulassungsverfahren macht sie zu den am besten kontrollierten Produkten überhaupt.
Schritt für Schritt bis zur Zulassung
Zuerst werden die Arbeiten im Labor und im Gewächshaus bewertet und zugelassen. Im Labor werden dabei nur spezielle Mikroorganismen verwendet, die ausschließlich unter speziell für sie geschaffenen Laborbedingungen überleben können. Das sind so genannte Sicherheitsstämme. Für die Freilandversuche mit GV-Pflanzen wird eine neue Genehmigung benötigt, ebenso für den kommerziellen Anbau der Pflanzen. Schließlich wird noch separat die Sicherheit der aus den Pflanzen hergestellten Lebensmittelprodukte untersucht. Mit diesem schrittweisen Vorgehen vom Labor ins Gewächshaus, aufs Feld und dann auf den Markt ist ein hoher Grad an Sicherheit gegeben, denn bei jedem Schritt werden mögliche Gefährdungen für die Umwelt neu geprüft.
Bis zu 50 verschiedene Behörden und Expertenkommissionen in Deutschland und in anderen europäischen Ländern sowie Behörden und Kommissionen der EU sind letztendlich an den Untersuchungen und dem Zulassungsverfahren beteiligt.
Was wird alles getestet?
Sowohl die Sicherheit der Lebensmittel als auch ökologische Auswirkungen beim Anbau der neuen Pflanzen werden unter die Lupe genommen. Umfangreiche Untersuchungen im Labor und Freiland sind notwendig, um sich ein genaues Bild machen zu können. Nur wenn sich dann herausstellt, dass die untersuchten GV-Pflanzen keine größeren Risiken bergen als herkömmliche Produkte, werden sie zugelassen. Im Rahmen der Zulassung werden beispielsweise folgende Punkte überprüft:
- Sind die in der GV-Pflanze neu gebildeten Eiweiße ungiftig? - Können die neuen Eiweiße Allergien auslösen? - Haben sich durch den gentechnischen Eingriff nicht beabsichtigte Veränderungen bei anderen Inhaltsstoffen der Pflanzen ergeben? - Bedrohen GV-Pflanzen die Artenvielfalt von Wildpflanzen, Insekten oder Bodenorganismen? - Breiten sich GV-Pflanzen unkontrolliert aus?
Wie wird untersucht, dass GV-Pflanzen nicht gesundheitsschädlich sind?
Um diese Frage zu beantworten, werden beispielsweise zahlreiche Fütterungsstudien mit Tieren und verschiedene Allergietests durchgeführt.
Die neuen Eiweiße werden mit bekannten Giftstoffen und allergieauslösenden Substanzen verglichen. Auch ihre Verdaulichkeit wird überprüft, denn es hat sich gezeigt, dass gut verdauliche Eiweiße keine Allergien auslösen. Auch der Organismus, aus dem ursprünglich das Gen stammt, wird in die Bewertung einbezogen. Ist z.B. bekannt, dass dieser Allergien auslösen kann? Wenn ja, kann überprüft werden, ob genau das in die GV-Pflanze übertragene Gen für die Allergiereaktionen verantwortlich ist oder nicht. Schließlich werden die Inhaltsstoffe (Aminosäuren, Zucker, Salze etc.) der GV-Pflanze mit der nicht gentechnisch veränderten Pflanze verglichen. Wenn keine Unterschiede zu erkennen sind, geht von der GV-Pflanze auch kein zusätzliches Risiko aus.
Das Zulassungsverfahren und die Tests sind international von der OECD, der FAO und der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt.
Eine Bilanz der letzten 20 Jahre
Gentechnisch veränderte Pflanzen werden seit 20 Jahren erzeugt und seit fast zehn Jahren kommerziell angebaut. Weltweit wurden bis heute weit mehr als 25.000 Freilandversuche mit transgenen Pflanzen durchgeführt. Auf mehr als 60 Millionen Hektar wurden sie 2002 angebaut, das entspricht dem 5fachen der deutschen Ackerfläche. Unfälle oder gefährliche Situationen haben sich dabei nicht ereignet.
Zusätzlich zur Zulassung von GV-Pflanzen findet eine so genannte Begleitforschung statt. Hier werden noch umfangreichere Versuche durchgeführt, mit denen vor allem langfristige Auswirkungen auf die Umwelt untersucht werden.Ein EU-Forschungsreport kommt Ende 2001 zu dem Ergebnis, dass alle innerhalb der letzten 15 Jahre von der Europäischen Union durchgeführten Projekte der Begleitforschung keine negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier oder Umwelt ergeben haben. Andere internationale Arbeiten bestätigen dieses Ergebnis. Viele Informationen zu diesem Thema finden sich auf den Internetseiten http://www.biosicherheit.de. Hier werden viele dieser Forschungsprojekte anschaulich vorgestellt.
Das heißt, dass die bisher zugelassenen GV-Pflanzen sicher sind. Jede weitere neue GV-Pflanze muss individuell überprüft und zugelassen werden.