Di 12. Feb 2008, 12:48
Okay hier kommts:
Soldat:Schädling, der vorzugsweise Staaten befällt. Einzeln eher harmlos, können sie bei massenhaftem Auftreten verheerende Schäden anrichten. Soldaten werden in der Regel im Falle politischen Versagens einer Regierung und zur Ablenkung von wirtschaftlichen Problemen im eigenen Land eingesetzt.
Der gemeine Soldat ist von grüner Farbe und hat üblicherweise eine merkbare Schwellung am Rücken (das sog. Marschgepäck). Auffällig ist auch der üblicherweise vorne oder an der Seite sichtbare längliche Stachel, der die eigentliche Gefahr darstellt. Kann man dem Soldaten diesen abnehmen, ist sein Schädigungspotential eher gering, außer er hat Hunger.
Arten: * Aktivist: Aktives Mitglied von Greenpeace. Gemäß dem Motto "Haltet unsere Meere sauber" sind Sonaristen auf der Suche nach allerlei Müll und Steinen die auf dem Meeresboden rumliegen.
* Artillerist: Werden gern von der Landwirtschaft eingesetzt, um mit großkalibrigen Geschossen Äcker zeitsparend umzupflügen.
* Fallschirmjäger, die vierte Jägerform im Militärhaushalt. Nach dem Abheben wird runtergefallen, dann werden die Schirme gejagt!.
* Feldjäger: Weiß verzierte, kurzbeinige Kompaktausführung. Etwas weniger Hirnschmalz als der Durchschnittsbürger in Unterhose, aber (wenn auch nur kurzfristig) mehr Biss als ein Pitbull. Keine hohen Belichtungszeiten!. Der gemeine Feldjäger hält sich in Friedenszeiten bevorzugt in Wäldern und Feldern am frühen Morgen auf, um insbesondere angetrunkene, frei herumlaufende Kameraden zu jagen und zurück in die arteigene Behausung (der Kaserne) zu zerren. Von der Ferne aus betrachtet erscheinen manche Feldjäger als vierbeinige Wesen, vergleichbar einem Reh oder Damwild, dies ist jedoch nur eine optische Täuschung, die von dieser Art gezielt hervorgerufen wird. Feldjäger sollen, wie der gemeine Landjäger den unlustigen Soldaten zum Kampfe motivieren.
* Fernmelder: Auch gerne Kabelbongos ("Lauf schneller, dann wirds leichter!") genannt, sind nur etwas mehr angesehen als die Soldaten der allzuoft verspotteten Luftwaffe. Ihre Aufgabe besteht darin, zu funken, leider sind Fernmelder nur wenig effizient, da ihre 25m langen Funkmasten im Flachen Gelände und bei klarer Sicht über Kilometer auch von Feinden wie den Franzosé erkannt werden können und dem zu folge aufgrund mangelnder Kampferfahrung der Fernmelder leicht ausser Gefecht gesetzt werden können.
* Fernspäher: Die geschwätzigste Art des Soldaten. Eine voyeuristische Grundveranlagung ist vonnöten, um gezielt und unbemerkt den Gegner auszuspähen und relevante Informationen an den Vorgesetzten weiterzupetzen.
* Flieger: starten regelmäßig zu Aufklärungsflügen mit zuverlässigen Fluggeräten wie Spitfires aus dem Zweiten Weltkrieg oder einer afghanischen Tütolev. Als spezielle Arten existieren der Überflieger, der Stubenflieger, sowie der Papierflieger. Bodentruppen die sich mit schnellen Automobilen fortbewegen und Fluganfänger werden als Tieflieger bezeichnet.
* Flugabwehr: Konzentrieren sich darauf, Vögel abzuschießen, die des Generals Uniform bekleckern könnten.
* Gebirgsjäger, verbesserte Form des PzGren. Eiskunstlauffähig.
* Panzergrenadier: Erdnahe, sondersäuische Form des Kampfschweins. Ein Spruch aus der Eigenwerbung der Bundeswehr sagt alles: "Du bist kein Mensch, du bist kein Tier, du bist ein Panzergrenadier!" Die erdnahen Einsätze des Panzergrenadiers beginnen mit dem Hinauswurf aus dem dünnwandigen aber heimeligen MTW (volkstümlich auch Schützenpanzer). Sodann ist es Gefechtsaufgabe des Panzergrenadiers, der voraus fahrenden Elite in den Kettenfahrzeugen, durch Matsch und Stahlgewitter hinterherzulaufen, um Beschädgung der teuren Fahrzeuge durch den Feind zu verhindern. Wer am Abend noch lebt, hat gewonnen, und darf Abschiedsbriefe in die Heimat verfassen.
* Panzerjäger: Immer in Jagdgemeinschaft unterwegs, um Löcher in Panzer zu bohren. Sie leiden sehr unter den Sparmaßnahmen der letzten Jahre, hat man doch ihr artelleristisches Gerät gegen Handbohrer und Silvesterböller ausgetauscht.
* Pionier: Bauen Brücken, Straßen und Telefone in die Wildnis und kennen sich hervorragend mit Sprengstoff aus. Leider können sie dies nur selten ausleben und müssen in zahlreichen Manövern nach einer inszenierten Explosion schmachvoll erleben, wie sich umher springende Soldaten schreiend auf den Boden werfen und alle nur so tun, als hätte der Pionier tatsächlich sein Werk verrichtet.
* Sani-Täter: sind die, die da nach getaner Arbeit der anderen Soldatenarten das Blut und evtl. abgetrennte Gliedmaßen und auch Soldaten am Stück ins Lazarett nach der Erstversorgung bringen. Problematisch ist das deutlich sichtbare rote Kreuz an der Uniform und am Helm, was von gegenerischen Soldaten schnell als Zielscheibe mißverstanden wird
Vorkommen:Es scheint eine Verbindung zwischen dem Auftreten von Soldaten und der Entdeckung neuer Ölvorkommen zu geben. Genaue Korrelationen sind noch nicht untersucht, ein entsprechender Trend ist jedoch wahrscheinlich.
Bekämpfung:Früher wurde versucht, Soldaten dadurch zu bekämpfen, eigene Soldaten anzusiedeln in der Hoffnung, dass diese weniger Schaden anrichten. Oft erwies sich dies als Trugschluß. Aktuell wird versucht, die Plage mit Terrorangriffen einzudämmen, mit geringem bis mäßigem Erfolg, und mit mindestens ebensoviel Schaden.
Leitsprüche der Soldaten:Leitsprüche sind zentrales Instrument der Motivation der Soldaten durch die Vorgesetzten. Auch wenn sie vordergründig kindisch oder gar dumm klingen, verfehlen sie selten ihre Wirkung:
* "Du bist kein Mensch, du bist kein Tier, du bist ein Panzergrenadier"
* "5 Minuten vor der Zeit ist Soldaten-Pünktlichkeit"
* Auch die Fernmelder haben einen Leitspruch:
"Wenn die Feinde Deine Antenne sehn, bleibst Du am besten gleich stehn"
* Wahlspruch der Minensucher ist übrigens:
"Wer suchet, der findet, wer drauftritt verschwindet."
Quelle: www.

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